Aus NWZ (NordWest Zeitung) - JaVo1 - Nr. 225

Nach Nolde und Busch kommt Ruth Eggers

Vernissage am Sonnabend um 17 Uhr im Schönhof - Künstlerin setzt surrealistisch-expressive Schwerpunkte

Seit 1996 lebt und arbeitet Ruth Eggers in Elsfleth.

Von Katja Lüers

Diekmannshausen/Schweiburg. Kaum sind Busch, Nolde und Eickhorst "abgereist" wird in der Galerie Schönhof an der Bundesstraße zwischen Schweiburg und Diekmannshausen die nächste Ausstellung vorbereitet: Die Kunstmalerin Ruth Eggers stellt ab Sonnabend in der Galerie ihre surrealistisch-expressiven Kunstwerke aus. Die Vernissage beginnt um 17.00 Uhr; die Grußworte spricht Landrat Udo Zempel und die einleitenden Worte die Bildhauerin Alexa Ruschhaupt, die wie Ruth Eggers in Elsfleth lebt.

Geboren wurde Ruth Eggers, die von mütterlicher Seite aus der Familie des Marschenmalers- und -dichters Hermann Allmers stammt, 1963 in Osterholz-Scharmbeck. Die junge Frau studierte in Bremen und arbeitete am Institut für Malerei und Restaurierung. Sie wirkt seit 1994 auch in einer Bremer Künstlergruppe verschiedener Nationalitäten mit, die sich auf das Arbeitsgebiet großformatige Wandbilder spezialisiert hat.

Seit 1996 lebt die Künstlerin in Elsfleth und arbeitet dort in ihrem eigenen Atelier. In der Auftragsarbeit malt sie Portraits für den privaten Bereich sowie großformatige Wandbilder für öffentliche Auftraggeber, sie restauriert Gemälde renomierter Meister und vergoldet und bemalt Galionsfiguren. In der freien Malerei setzt sie den Schwerpunkt ins Surrealistische-Expressive mit teilweise allegorischer Gestalt. "Der Besucher begibt sich in eine philosophische Auseinandersetzung mit dem Sinnbild", erklärt Jochen Heumann von der Galerie Schönhof. Ruth Eggers wird zu Vernissage am Sonnabend erscheinen.